Donnerstag, 25. März 2010
Print tritt in ein neues Zeitalter ein
700 Gäste diskutierten in Mannheim bei der „media solu!ions 2010“ von ColorDruckLeimen Marketing- und Kommunikationsstrategien der Zukunft.
Die Interaktion von realer und virtueller Welt durch „Augmented Reality“ (AR) definiert das Werbe- und Marketing-ABC neu. Print lebt und behält auch im Zeitalter der Digitalen Medien seine exponierte Rolle im Marketingprozess – wenn sich die klassischen Informationsträger der neuen Realität stellen. Das waren die Kernaussagen der „media solu!ions 2010“, zu der ColorDruckLeimen, aktueller Träger des Innovationspreises der Deutschen Druckindustrie, in die Mannheimer SAP Arena eingeladen hatte. Die hochkarätige Veranstaltungsreihe, für die ColorDruck rund 30 renommierte Unternehmen und Institutionen wie Smart, Kabel BW, MVV Energie AG und das Biotech-Spitzencluster Rhein-Neckar als Partner gewinnen konnte, gilt seit Jahren als die größte Kontaktbörse in der Metropolregion Rhein-Neckar.
700 Gäste – unter ihnen SAP-Mitgründer Dietmar Hopp – diskutierten auf dem „Marktplatz der Innovationen“ Marketing- und Kommunikationsstrategien der Zukunft, darunter auch der kommende Megatrend Outernet. Die technologische Revolution könnte das Verhältnis zwischen den Menschen und gegenüber Objekten tiefgreifend verändern. Produkte werden zu Hyperlinks und damit auch zu Absatzkanäle, die reale Welt könnte sich in eine riesige Shopping-Mall verwandeln. Zukunftsmusik, die aber schon hörbar ist. Marketing und Werbung müssen sich folglich vermehrt als personalisierte Serviceleistung für den Konsumenten und als Lieferant von AR-Inhalten definieren, was auch der Druckindustrie neue Chancen eröffnet. Denn, darin sind sich die Experten einig, typische AR-Träger im Marketing bleiben die klassischen Printmedien: Broschüren, Kataloge, Zeitschriften oder Bücher.
Die in der Vergangenheit häufig angezählte Printbranche blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft – und bekam bei der „media solut!ons 2010“ musikalischen Rückenwind von Stargast Xavier Naidoo: „Alles kann besser werden“...

